Samstag, 25. Oktober 2008

Festrede

Nachdem sich hier längere Zeit nichts getan hat, gibt es einmal wieder Neuigkeiten zu vermelden. Einige von Euch hatten ja nachgefragt, ob wir die Festrede, die Uwe A. an unserem Fest gehalten hat, noch verteilen könnten. Leider schien das Manuskript von Uwe irgendwo bei unserem Fest verschütt gegangen zu sein und Uwe hatte den Text aus welchen Gründen auch immer auch nicht mehr auf seinem PC. So mussten wir leider davon ausgehen, dass dieses Dokument unwiederbringlich verschollen ist. Um so erstaunter war ich als ich vor einigen Tagen eine Pappschachtel entsorgen wollte, in der neben verschiedenen anderen Sachen von unserem Fest auch das Manuskript von Uwes Rede aufgetaucht ist. Natürlich will ich Euch das nicht vorenthalten. Ihr findet den Text somit ab sofort in der Rubrik Schulhefte.

Sonntag, 14. September 2008

Stammtisch

Wie bereits an unserem Fest im Mai angekündigt, wollen wir in Zukunft die alte Tradition des ABI-Stammtischs wieder aufgreifen. Der erste Stammtisch findet nun am 7. November 2008 ab 20.00 Uhr in Horb im Schiff statt. Kommen kann jeder, der Lust und Zeit hat. Und wenn jemand noch Fotos von früher oder von unserem Fest hat, bitte mitbringen.

Dienstag, 26. August 2008

Dokumentation

Beim "Aufräumen" meiner Festplatte bin ich noch über ein paar Sachen gestolpert, die es durchaus wert sind, hier veröffentlich zu werden. Im Laufe der nächsten Wochen werdet Ihr hier deshalb das eine oder andere "Dokument" von unserem Fest im Mai finden. Zum Auftakt gibt es ein Video von Uwe A. Ich hoffe, dass Ihr Spass daran habt.

Mittwoch, 23. Juli 2008

Versand

Der eine oder andere von Euch hat sich sicherlich schon gefragt, was denn aus den gross angekündigten ABI88 DVD's, dem ABINI Who is Who und den ABINI Stickern geworden ist. Die Sachen sind natürlich keineswegs vergessen worden, es war vielmehr so, dass ich es nicht lassen konnte, noch einen kleinen Clip mit Eindrücken von unserem Fest im Mai zu produzieren. Und da der dann natürlich auf die DVD sollte, hat es leider ein bisschen länger gedauert als ich ursprünglich einmal gedacht und angekündigt hatte. Inzwischen ist es jedoch so, dass alles fertig ist und die Sachen heute in die Post gegangen sind. Jeder sollte also im Laufe der Woche die Add-Ons seiner Wahl erhalten. Irgendwo ist mir dabei ein kleines Missgeschick unterlaufen, so dass irgendjemand von Euch einen oder zwei zusätzliche Bögen mit den ABINI Stickern erhalten hat. Wenn sie jemand findet, wäre ich sehr froh, wenn er sie an mich zurück schicken könnte.

Freitag, 4. Juli 2008

Todesfall

Vor einigen Wochen haben wir noch fröhlich unser Wiedersehen gefeiert und uns darüber gefreut, dass aus unserem Jahrgang noch alle am Leben sind, was eigentlich gar nicht so selbstverständlich ist. Nun erreicht uns völlig unerwartet die traurige Nachricht, dass unser Schulfreund Ludwig (Nicki) K. am 30. Juni 2008 verstorben ist.

Mit Ludwig war ich selbst nach dem Abitur zwei Wochen lang mit Interrail, Zelt und Rucksack unterwegs durch Irland. Noch heute erinnere ich mich immer wieder gerne an diese Ferien, die wir per Anhalter in Horb begonnen haben und die uns über Strasbourg, Paris, Cherbourg bis nach Dublin und Belfast geführt hat. Später haben wir uns dann leider aus den Augen verlogen. Ludwig wird mir wohl immer durch seinen trockenen Humor in Erinnerung bleiben.

Im Frühjahr bin ich bei der Vorbereitung unseres diesjährigen Festes auf zahlreiche Bilder und Videos von Ludwig gestoßen. Er war bei allen Aktivitäten stets mittendrin – seien es die Projekttage 1987 gewesen, bei denen er seinen Mitschülern das Breakdancen beigebracht hat, sei es die Fahrt des Physik LK nach Hamburg, die Fahrt nach Prag oder das Skifahren nach dem Abitur im Bregenzer Wald.

Leider konnte Ludwig sowohl bei unserem Wiedersehen vor zehn Jahren als auch bei unserem Fest in diesem Jahr nicht teilnehmen, so dass wir keine Gelegenheit mehr hatten, die Erinnerungen an unsere gemeinsame Schulzeit mehr aufzufrischen. Mit Ludwig verlieren wir einen fröhlichen, hilfsbereiten und von allen geschätzten Schulfreund. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Freitag, 27. Juni 2008

Eindrücke (III)

Inzwischen hat sich auch einer unserer ehemaligen Lehrer zu Wort gemeldet und seine ganz eigenen Eindrücke vom grossen Fest aufgeschrieben. Das will ich Euch natürlich nicht vorenthalten.

Lieber Thomas K., liebe Ehemalige,

zunächst bekenne ich zwei Dinge: 1. meine grundsätzliche Überlegung an dem Abend war so, wenn es ein üblicher Abend wird, kannst Du wieder um 9 zu Hause sein und 2. man sollte schon noch seine Neugier zufriedenstellen und mal schauen, wer kommt und wie die, die kommen, eigentlich ausschauen und was sie so machen und überhaupt ... Aber es kam alles ganz anders. Das erste Problem hatte mit der 20-jährigen Abiturfeier nichts zu tun, es war familiär. Mein Sohn hatte mit dem ASV Bildechingen - in dessen Sportheim die Feier stattfand - am gleichen Abend den Abschluss der Fußballsaison gefeiert. Das Problem war, wer fährt wen mit wessen Auto heim. Der kleine Bär hat dann den großen Bär nach Hause gefahren - um ca. halb zwei. Dass es so spät wurde, hat viele Gründe: dass es überhaupt ein Progamm gab und so ein gutes dazu: das ist überhaupt nicht normal und vor allem Thomas K. und seinen Mitstreitern zu verdanken, die musikalische Grundlage ( "zwei Töne, toll" (Andreas W.)) war für mich als extem musikalischem Menschen genau passend, die Lederhose war dem bayerischen Musikanten auf den Leib geschnitten, der damalige Scheffelpreisträger Uwe A. hielt wieder eine preiswürdige Rede, die Bilder aus dem Beamervortrag stammten in erster Linie aus "außerunterrichtlichen Veranstaltungen" (mit dem 8-jährigen Gymnasium wird diskutiert, ob man diese Veranstaltungen nicht reduzieren muss), in dem Vortrag wurde dokumentiert, dass der damalige Lehrer Volkhard B. mit seiner bekannten Schwäche für die Luftfahrt während der Studienfahrt nach Hamburg auch mal fülligeres Haar hatte ... Das Organisationskommite ("OK") hatte den Abend sehr gut vorbereitet. Wobei ich mir sicher bin, der Superlativ "sehr gut" trifft die Wertung dieses Abends nur ungenügend. Die Vorbereitung ist besonders schwierig hinzukriegen, da man sich ja nur per Email oder Telefon oder Skype oder sonst irgendwie verständigen konnte. Apropos Skype: Von dieser Feier hatte ich von Christiane R.'s Vater erfahren, dem ich auch gleich beigebogen hatte, ich wäre gern dabei. Anschließend skypte er mit seiner Tochter nach Australien, die wiederum umgehend Thomas K. in der Schweiz von meinem Wunsch wissen ließ. Der wiederum schickte mir ein Email. So was nennt man "Globalisierung achdaaachzg". Ohne irgendeine Wertung treffen zu wollen, möchte ich aber zwei Begegnungen besonders hervorheben. Zum einen begrüsste mich am Samstagabend ein mir zunächst unbekannter Mensch sehr freundlich. Etliche Zeit und mehrere Ansprechversuche später stellte sich heraus, dass er Andreas K. heißt. Viele Momente gemeinsamen Lebens erschienen schlagartig vor meinem inneren Auge: Nachfragen, insistierende Fragen und Fragen nach dem "warum überhaupt". Nachdem Andreas K. seinen Berufsweg schildert und es klar ist, dass er immer danach trachtete, in der Forschung zu bleiben und es auch verwirklichen konnte, werde ich für mich und meine restlichen Berufsjahre in meine Agenda aufnehmen: Auch wenn die Zeit noch so mangelt, sei geduldig und beantworte jede Schülerfrage ... Eine Begegnung hat schriftlich stattgefunden, aber um so intensiver. Angelika R.'s Brief und die Schilderung eines Lebens bei unseren Nachbarn hat mich sehr beeindruckt, nachdenklich gemacht und ob ihrer insgesamt positiven Grundst immung trotzdem zum Lachen gebracht. Ich habe von diesem Abend viele Dinge nach Hause gebracht. Ein Ding ist immer die Grundfrage, wofür man als Lehrer schafft. Sicher kann man es sich als Lehrer nicht persönlich zurechnen, wenn "aus seinen Schülern was geworden ist". Aber ich kann Ihnen versichern, dass es für einen Lehrer eine Freude ist, wenn er in großen Zeitschritten von positiven Veränderungen erfährt und diese Zeitpunkte an der Schulzeit festgemacht werden ... Alles in allem: ein Abend mit mit ausnahmslos schönen Begegnungen. Ich bedanke mich bei Ihnen allen und wünsche Ihnen allen eine glückliche Zeit.

Volkhard B.

Sonntag, 22. Juni 2008

Eindrücke (II)

Ein weiterer Bericht, dieses Mal von Andreas W., der uns nach der 10. Klasse verlassen hatte, wie einige andere dennoch den Weg nach Bildechingen gefunden hat.

Als die Einladung im März kam, mischte sich unter die große Freude auch eine sanfte Spur Skepsis, die ich am Festmorgen meiner Frau gegenüber folgendermaßen zum Ausdruck brachte: "Wenn ich heute Mittag wieder da bin, dann hat mich keiner erkannt, ansonsten bleibe ich." Da ich ja nur drei Jahre bis zur zehnten Klasse in euren Reihen war, meine Karriere ja auch völlig anders hätte verlaufen können (eine frühere Lateinlehrerin hat mich nach Jahren beglückwünscht, dass aus mir doch noch etwas geworden ist), war ich am Tag selber wahnsinnig aufgeregt. Mit der reinen Wiedersehensfreude kamen auch verschiedene andere Erinnerungen hoch. Was, wenn die anderen nur an diese Dinge sich erinnern? Aber es kam erstens anders und zweitens wie ich es mir gedacht habe. 20, bzw. bei mir 23 Jahre waren wie weg gewischt, ein völlig zwangloses Aufeinanderzugehen, kurzum: Als ob die 20 Jahre nie dazwischen gewesen wären. Die Führung durchs Gymnasium war wie eine Führung durch die erste Horber Zeit, zum Teil waren die Räumlichkeiten nicht wieder zu erkennen. Die anschließende Wanderung war ja wirklich herzerfrischend. Als mittlerweile an städtischen Umgang gewohnter Mensch, erschien bei der Einkehr in Mühlen die rustikal unbeschwerte Freundlichkeit fast wieder als etwas Fremdes, aber: Herzerfrischend. Und das Wiedersehen mit den Lehrern: Die Gespräche mit Herbert Ade, Herrn Gnannt und den anderen Lehrern - unglaublich, was die noch alles wußten ... uiuiui ... Es war ein rundum wunderschöner Tag, der mich lange beschäftigt hat: Gespräche, Erinnerungen ... Nein, der Tag war nicht nur schön, das ging tiefer. Deswegen mein allerherzlichster Dank an die Initiatoren, Organisatoren und Veranstalter. Hoffentlich nicht bis erst in 10 Jahren.

Herzliche Grüsse, Andreas